Wer Vogelhäuschen aufhängt, der meint es gut und bietet den heimischen Vögeln einen geschützten Platz. In der Natur werden natürliche Nistplätze für Höhlenbrüter wie beispielsweise Meisen oder Stare zunehmend rar. Beim Selbstbau sollte man jedoch beachten, dass die verschiedenen Vogelarten unterschiedliche Unterkünfte bauen bzw. benutzen.
Dabei sollte man ganz besonders auf das Einflugloch des Kastens achten. Denn, während Meisen kleine Öffnungen (zwischen 2,75 bis 3,6 Zentimeter im Durchmesser) bevorzugen, brauchen Gartenrotschwanz, Star oder Kleiber etwas größere (wennmöglich) oval geformte Löcher (etwa 4,52 x 3,22 Zentimeter). Nebenbei sollte man noch weitere „Bauregeln" beachten: Als Material für einen Brutkasten bewähren sich nur Holz oder Holzbeton, das einzelne Holzbrett sollte dabei mindestens 20 Millimeter betragen.
Die Bretter im Inneren sollten ungehobelt bleiben (damit die Jungvögel später die Möglichkeit haben, an den Wänden hochzuklettern). Selbstverständlich sollte ein Nistkasten trocken sein. Man sollte auch keine Holzschutzmittel verwenden, das hätte nichts mehr mit Natur zu tun. Abgesehen von der Außenwand, die dürfte mit Borsalz oder Leinöl aufgetragen sein. Doch wie gesagt, am besten lässt man alles naturbelassen.
Anflugstangen oder ähnliches unter oder neben dem Einflugloch sind überflüssig. Vögel haben solche Hilfen nicht nötig. Im Gegenteil. Solche „Sitzgelegenheiten“ erleichtern Nesträubern wie (E&E) Elster & Eichhörnchen einen gratis Zutritt in die sichere Stube.
Dach oder Vorderteil des Kastens sollten abnehmbar sein, damit sich dort keine Vogelparasiten einnisten, und man so auf einfache Weise den Kasten säubern kann.
Link zur Bauanleitung zum Selbstbau eines Nistkastens: http://www.mauersegler.klausroggel.de/mauersegler/nistkastplan.htm
![]() |
| Ein brüstiger Nistkastenbastler, brauch sich nicht zu wundern, wenn kein Vogel(pärchen) darinnen nistet |
Namensbegebenheiten für den 9. Januar:
Julian lebte mit seiner Ehefrau Basilissa der Legende zufolge in jungfräulicher Ehe und führte ein asketisches Leben. Sie machten ihr Haus in Antinoë zu einer Herberge für Notleidende und einem Ort der Krankenpflege. Götzenbilder verbrannten demnach auf ihr Gebet hin. Als Julian in den Verfolgungen unter Kaiser Diokletian als Märtyrer gefangen genommen wurde - seine Frau war bereits gestorben -, bekehrte er im Gefängnis Celsus, den Sohn des Marcian, und dessen Mutter Marcanilla, die daraufhin zusammen mit gemartert und schließlich hingerichtet wurden.
Alix Le Clerc war eine französische Ordensschwester und Mitbegründerin der Augustiner-Chorfrauen. Als Ordensschwester nahm sie den Namen Maria Theresia von Jesus an, 1947 erfolgte die Seligsprechung.
Bauernregeln für den 9. Januar:
- „Sankt Julian bricht das Eis, oder er bringt’s mit von seiner Reis’.“
Wissenswertes:
- Wutöschingen liegt am südöstlichen Rand des Schwarzwalds in einer Höhenlage zwischen 365 und 575 m ü.d.M. und grenzt im Osten an die Landesgrenze zur Schweiz, wobei der links der Wutach gelegene Teil des Gemeindegebietes zum Klettgau zählt.
Weltgeschehen von heute, dem 9. Januar 2014:



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen