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| Auswahl von Ziersträuchen und deren (Schnittzeiten) |
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| Das Alter eines Gartens erkennt man am Gehölze. Und falscher Jasmin heisst Pfeifenstrauch. |
Namensbegebenheiten für den 13. Januar (Namenstage):
Gottfried aus dem mit den Saliern und Staufern - der Führungsschicht des Reiches - verwandten Geschlecht der Grafen von Cappenberg war verheiratet mit der Tochter des Grafen Friedrich von Arnsberg. Ende 1120 zog er mit Herzog Lothar von Sachsen - dem späteren Kaiser Lothar III. - nach Münster, um diesen bei der gewaltsamen Rückführung von Bischof Dietrich II. zu unterstützen; dabei wurde der Dom dort abgebrannt. Wohl von diesen Greueln beeindruckt, schenkte er gemeinsam mit seinem Bruder Odo 1122 Norbert von Xanten, den er dabei kennen gelernt hatte und von dessen Predigten er überzeugt wurde, seine Burg Cappenberg, damit dort das erste Prämonstratenserkloster in Deutschland eingerichtet werde. 1123 übergab er auch seinen Besitz in Ilbenstadt – die älteste geistliche Niederlassung in der Wetterau - an das Erzstift Mainz, außerdem Varlar in Westfalen - das zuvor Benediktinerkloster war - an die Prämonstratenser. Nach 1124 wurde er selbst Regularkanoniker der Prämonstratenser, setzte sich besonders für Arme und Kranke ein und errichtete in Cappenberg ein Krankenhaus für Arme und Notleidende, in dem er selbst tatkräftig mitarbeitete.
Yvette wurde mit 18 Jahren Witwe und widmete sich der Erziehung ihrer beiden Söhne, die Zisterziensermönche wurden. Sie pflegte zehn Jahre lang im Spital in Huy Aussätzige und ließ das Haus erweitern. 1191 ließ sie sich als Reklusin nahe des Spitals durch den Zisterzienserabt von Orval - dem heutigen Villers-devant-Orval - in eine Zelle sperren, in der sie 36 Jahre lang lebte. Gerühmt wurden ihre Gabe der Beschauung und der Herzenskenntnis. Als sie starb, wurde sie in der Kirche des Leprosenhauses bestattet.
Ivo studierte in Paris und in Le Bec-Hellouin - dort zusammen mit Anselm von Canterbury als Schüler von Lanfranc von Canterbury, war Kanoniker und wurde 1078 Propst der Chorherren von St-Quentin in Beauvais. 1090 wurde er als Bischof von Chartres eingesetzt. Er war ein Reformer im Sinne von Papst Gregor VII. und einer der bedeutendsten und angesehensten Bischöfe seiner Zeit. Er verurteilte die ehebrecherische Beziehung zwischen König Philipp I. und Bertrade von Anjou, wurde deshalb 1092 gefangen genommen, aber nach zwei Jahren freigesprochen. Im Investiturstreit versuchte er zu vermitteln; die römischen Gesandten des Papstes tadelte er ob ihrer Geldgier und der Praxis der Simonie.
Bauernregeln für den 13. Januar:
- „Tanzen im Januar die Mücken, muss sich der Bauer nach Futter bücken.“
- „Die Braut der Januar Nebel gar, wird das Frühjahr nass fuerwahr.“
Wissenswertes:
Ein Spruch meiner litauischen Großutter:
"Ein kleiner Fisch auf dem Tisch ist besser als ein großer im Bach."
Weltgeschehen von heute, dem 13. Januar 2014:


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