Der Aufbau einer eigenen Pilzzucht ist verglichen mit früheren Zeiten heutzutage recht einfach. Im Fachhandel sind diese gar in Bioqualität erhältlich. Schon in den Anfängen der Menschheitsgeschichte waren Pilze für unsere Vorfahren ein wichtiger Bestandteil der Nahrung und dienten aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe bestimmter Pilzarten auch als vielseitig einsetzbares Heilmittel.
![]() |
| Die weltweit beliebteste Pilzart: Champignon |
Um 1630 kultivierten die Gärtner von Paris die schmackhaften Champignons für den Hof des Sonnenkönigs, Louis le Grand. Wie unsere Vorfahren die frühe Form der Pilzzucht mit Geduld schafften (und heutzutage dies auch noch möglich ist), erfährt man hier.
![]() |
| Als Snack für den kleinen Hunger: Gebackene Champignons |
Wer dieser Tage den heiß begehrten und aromatischen Champignon anbauen will, sollte hierfür die ertragreiche Pilzsubstanz mit Erde abdecken und diese stets (feucht)-fröhlich (nicht mit Sekt :) ) halten. Beides ist in den Fertig-Garnituren enthalten. Nach etwa 18 bis 32 Tagen kann man die ersten Pilze schon sprießen sehen. Im Intervall von 1 bis 2 Wochen darf man sich von den ersten Pilzen "bedienen". Die Pilzkulturen sind in etwa nach 13 bis 18 Wochen ausgeschöpft. Das Übriggebliebene sollte man kompostieren, da die darin enthaltenen restlichen Sporen vorteilhaft sind zum Abbau der organischen Stoffe im Komposthaufen. Nebenbei sollte man sich bewusst sein dass Pilze ein Restaurant für Schnecken darstellen.
![]() |
| Junge Austernpilze |
Der Austernpilz (Pleurotus ostreatus) wie auch der Shiitake (Lentinula edodes) sind ebenfalls einfach zu hegen. Dies zeugt besonders der Austernpilz, da dieser fast überall auf der Welt zu finden ist.
![]() |
| Ein Shiitake |
Der Shiitake dagegen wird seit Tausenden von Jahren in China und auch in Japan als Nahrungsmittel und als Medizin geschätzt. Der Shiitake war für die Menschen damals so wertvoll, dass er als Geschenk für Kaiser und Könige taugte: So sollen im Jahre 199 die Bewohner der japanischen Provinz Kyūshū dem damaligen Kaiser Chūai Shiitake als Geschenk dargebracht haben.
![]() |
| Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten Spruch von Martial |
Namensbegebenheiten für den 22. Januar (Namenstage):
Keine der jungfräulichen Märtyrerinnen genoss schon früh solche Verehrung wie Agnes. Schon der Chronograph von 354 und Ambrosius von Mailand berichteten erste Züge ihrer Legende. Diese betont die Schönheit und Glaubenssicherheit der zwölfjährigen Agnes aus vornehmer Familie. Der Werbung des Sohnes des Stadtpräfekten Symphronius trat die vornehme Römerin ablehnend gegenüber mit der Begründung, sie sei schon verlobt. Mehrfache Nachfrage des Jünglings beantwortete sie schließlich damit, ihr Verlobter sei Jesus Christus. Agnes wurde nun vor Gericht gestellt, aber alle Vorstellungen, Bitten und Drohungen des Richters konnten ihre Standhaftigkeit nicht erschüttern. Da befahl er, sie nackt auszuziehen und zur Prostitution zu zwingen. Aber ihre langen Locken umhüllten sie wie ein dichter Mantel, ein Engel brachte ihr ein Lichtgewand, von dem das ganze Haus durchstrahlt wurde.
Bauernregeln für den 22. Januar:
- „Zu Vinzenzi Sonnenschein, bringt viel Korn und Wein.“
- „Herrscht Sankt Vinzenz übers Feld, steigt der Winter oder fällt.“ (BS = Blöder Spruch)
- „Scheint die Sonne an Vinzenzi blass, mit gutem Wein füllt sie das Fass.“ (FS = Für Säufer)
Wissenswertes:
Trotz MIT Hirn: Pflanzen können sich erinnern und lernen
Während die Fähigkeit sich zu erinnern und zu lernen bislang ausschließlich Menschen und Tieren zugesprochen wurde, belegen neuste Experimente australischer Biologen nun, dass auch Pflanzen dazu in der Lage sind. Die Entdeckung ist umso erstaunlicher, als dass es den Pflanzen schließlich an einer gehirnartigen, neuralen Struktur fehlt, wie sie bislang eigentlich als Grundvoraussetzung für diese Fähigkeit galt. Die Ergebnisse stellen die bislang sicher geglaubten Grenzen zwischen Pflanzen- und Tierreich - und damit auch zu uns Menschen - radikal in Frage.
Weltgeschehen von heute, dem 22. Januar 2014:





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen