Mahonien sind schöne immergrüne Sträucher für den Garten und gar fürs Balkon. Aus Nordamerika stammt die Mahonia aquifolium (Gewöhnliche Mahonie). Diese trifft man am häufigsten in Mitteleuropa. Ihre glänzenden und Blätter sehen das ganze Jahr über farbenfroh aus.
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| Gewöhnliche Mahonie |
Diese Mahonie wird meist nur einen Meter hoch und dulden gerne Schatten. Von April bis Mai blüht sie mit gelben Blüten, aus denen später blau bereifte Früchte entstehen.
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| Mahonienfrucht |
Wesentlich höher und imposanter wächst die Mahonia ×media. Auch dieser Strauch ist immergrün und verträgt ebenso schattige Plätze. Augenauffällig sind seine gefiederten Laubblätter: Diese werden durchaus bis zu 50 Zentimeter lang und setzen sich aus grünlich-glänzenden Einzelblättchen zusammen. Die wiederum sind bis zu 10 Zentimeter lang und zackenförmig sind.
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| Mahonia ×media |
Die Blütezeit: In milden Wintern kann diese Mahonienart von Dezember bis Februar blühen. Die gelben duftenden Blütentrauben (die bis zu 30 Zentimeter lang werden können) sind bogig gewölbt. Die Prachtbüsche ziehen viele Blicke auf sich.
Mahonienbeeren sind sogar essbar. Die Früchte besitzen einen hohen VitaminC-Gehalt. Die Frucht mit dem lebhaften roten Saft sind an sich zwar sauer, und man sollte sie nicht roh konsumieren, aber eine Marmelade aus ihnen kochen, geht allemal. Das Rezept:
400 Gramm frische Beeren (ergibt etwa 150 ml Saft)
600 ml Apfelsaft
1 Kilogramm Gelierzucker
Die Beeren gekocht und durch ein Sieb passiert, ergeben zusammen mit den 600 ml Apfelsaft und dem Kilo Gelierzucker ein feines Marmeladen-Gelee.
Die blauen Beeren sind im Winterein gern gesehenes Geschenk für die hiesigen Wintervögel. Mahonien sind eine gute Nachbarschaft für die Chinesische Zaubernuss (Hamamelis mollis) oder diverse Buchsbaum-gewächse (Buxaceae).
Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden (Christian Morgenstern)
Namensbegebenheiten für den 8. Januar:
Erhard wirkte als Wanderbischof im Elsass, gründete dort der Überlieferung nach sieben Kirchen und mehrere Klöster und soll Odilia von ihrer Blindheit geheilt und sie getauft haben. Um 685 kam er - wohl als Nachfolger von Emmeram - an den Hofe von Agilofingerherzog Theodo in Regensburg. Die Überlieferung bezeichnet sein Wirken in Regensburg als das eines Bischofs.
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| Tumbafigur von Erhard im Niedermünster in Regensburg |
Der reiche Schützer (althochdt.) Mönch † 8. Januar 1200
Gudula, eine adlige Frau aus Brabanter Familie, wurde - wohl noch von Gertrud - in deren Kloster in Nivelles erzogen und war der Überlieferung nach deren Patenkind. Sie baute sich dann eine Zelle am Ort Ham bei Alost - dem heutigen Herdersem bei Aalst - und führte ein frommes, von Nächstenliebe geprägtes Leben. Die Legende berichtet vom "Kerzenwunder" im nahen Moorsel: als Gudula eines Nachts nach zur Kirche aufbrach um zu beten, versuchte der Teufel wiederholt, die Laterne der ihr vorangehenden Magd auszulöschen, doch zündete ein Engel diese stets wieder an.Bauernregeln für den 8. Januar:
- „Sankt Erhard mit der Hack', steckt die Wintertage in den Sack.“
- „Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'.“
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| Erhard mit der Hack |
Wissenswertes:
- Januar ist der Anfang des Jahres. Es ist kalt und dunkel. Das Leben ist verlangsamt, die Sonne geht spät auf, dafür aber früh unter. Die Zeit des Stillstands und der Erneuerung. In diesem Monat kann alles und nichts passieren. Oder nicht ?
Weltgeschehen von heute, dem 8. Januar 2014:






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