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Dienstag, 21. Januar 2014

20. Januar 2014: Mit welchen Gemüsearten kann man auch als Hobbygärtner-Anfänger eine gute Ernte erwarten ?


Erst mal hängt es von der Bodenqualität ab. Die folgenden jedoch funktionieren so gut wie immer:

Schnittsalat (auch "Pflücksalat", sind ein Sorte des Gartensalats), sowie Spinat wachsen quasi überall und sind nicht anspruchsvoll. Den Samen sollte man ab März in einzelnen Reihen aussäen. Nach plus/minus 6 Wochen darf man die verschiedenen Blätter ernten. Die Durchschnittshöhe wenn die die Erntezeit ansteht, sollte zwischen 12 und 16 Zentimeter betragen. Neben dem direkten säen des Pflücksalats, gibt es im Fachhandel auch angebotene setzfertige Jungpflanzen (für die gedacht die keine Geduld besitzen ;-). Jede Jungpflanze sollte im Umkreis zwischen 25 und 30 Zentimeter Freiheit besitzen, halt auch eben wieviel Platz man im Garten hat. Nach zwei bis drei Wochen kann man anschließend pro Pflanze einige Blätter pflücken (rupfen, aber bitte nicht das Huhn). Da die Pflanze aus der Mitte heraus wächst, bilden sich stetig neue Blätter.
"Pflück Salat"
Karotten (Möhren) gedeihen in luftig-lockeren Böden am besten, sogar wenn dieser lehmhaltig sein sollte. Auch hier sollten die Samen in Reihen angesetzt werden, beste Zeit dafür ist übrigens Ende März, Anfang April. Bei den Möhren ist es noch wichtiger dass sie in ihrem Umfeld genug Platzfreiheit besitzen, deshalb sollte man die überflüssigen Pflänzchen auszupfen, sobald sie mit zwei Fingern gefasst werden können.
Rote Bete...
Die Rote Bete mag es sehr wenn sie ab Anfang April ausgesät wird. Auch hier sollten die richtigen Abstände eingehalten werden (Tipp: Samentüte beachten). Du kannst sie ernten, Sobald die erste Knolle da ist kann sie geerntet werden, viele Gärtner lassen jedoch solange wachsen (dicker werden) bis zum nächsten Frost. Auch hier spielt die Geduld eine Rolle.
...und gefüllte Zuccini mit Curryreis
Last, but not least: Die Zucchini. Sie braucht eine sehr nahrhafte Erde und einen Platz an der Sonne (nicht im Schatten, und keinen Frost). Es gab Jahre, wo man fast nicht mehr nachkommt mit ernten und verwerten. Am meisten verwertet habe ich sie gefüllt mit herzhaft gewürztem Hackfleisch im Ofen. Hier ein Rezept.

Im Winter, ist ein Salat, DER Vitamin-Sprinter

Namensbegebenheiten für den 20. Januar (Namenstage):



Fabianus, Sohn eines Fabius, wurde 236 Bischof von Rom als Nachfolger von Anterus. Bei der anstehenden Wahl sei eine Taube herabgeflogen und habe sich auf seinen Kopf gesetzt - worauf man ihn spontan und einstimmig zum Bischof gewählt habe. Nach der Zeit der Christenverfolgungen unter Kaiser Maximinus hatte er zunächst unbeschränkte Möglichkeiten zur Ausübung seines Amtes und zum Ausbau der Kirche unter den Kaisern Gordian und Philippus Arabus und wird als außerordentlich tüchtiger Bischof beschrieben. Er förderte die Tendenz zu einer hierarchischen Struktur der Kirche, indem er Rom in sieben Bezirke einteilte, die jeweils von einem Diakon und von ebensoviel Subdiakonen verwaltet wurden, so dass alle 14 Stadtbezirke kirchlich versorgt wurden. Ferner wird ihm die Erweiterung der Katakomben zugeschrieben. Unter seinem Pontifikat erlebte die Kirche eine starke Zunahme der Gemeindeglieder; Fabianus sorgte für die Vermehrung der Kleriker und eine Differenzierung ihrer Aufgaben in die seitdem gültigen verschiedenen Weihegrade.

Sebastian war nach dem Zeugnis des Ambrosius Mailänder, möglicherweise aber auch in Narbonne geboren, so eine Legende im Umfeld des Sebastiangrabes an der Kirche S. Sebastiano fuori le mura in Rom. Die Legende schildert Sebastian - über den man nichts wusste, sondern nur sein Grab kannte - ausgehend von der Bedeutung seines Namens: Demnach war er zur Zeit von Papst Gaius Hauptmann der Prätorianergarde am kaiserlichen Hof Diokletians. Er verheimlichte am Hof seinen christlichen Glauben, aber seine Stellung erlaubte ihm, seinen christlichen Glaubensgenossen in den Gefängnissen Roms beizustehen - so Marcus und Marcellianus, Tiburtius, und den "vier Gekrönten" Claudius, Castorius, Nicostratus und Symphorianus. Er sprach ihnen Mut zu, konnte auch immer weitere Römer bekehren, wirkte Wunder, bekehrte auch römische Adlige und sorgte für die Bestattung der Märtyrer.

Ursula war Vollwaise, zunächst erzogen von ihrer Großmutter mit Unterstützung von Frauen aus der Gemeinschaft der Tertiarinnen in Leutkirch. 1422 kam sie zu Elisabeth ins Kloster Reute bei Bad Waldsee, diese führte sie zur Erstkommunion. Ursula 1431 wurde Nonne bei den Klarissen im Kloster Valduna - heute ein Landeskrankenhaus in Rankweil in Vorarlberg. Ab 1449 wurde sie dort zur Äbtissin gewählt. 1479 beschloss der Rat der Stadt Villingen, das Kloster St. Klara zu reformieren, aus der bis dahin relativ ungebundenen Frauenkommunität des 3. franziskanischen Ordens ein strenges Klarissenkloster zu machen und Ursula mit dieser Aufgabe zu betrauen. 1480 kam sie zusammen mit sieben ihrer Schwestern aus Valduna in dieses Kloster - das heutige Kloster Bicken, das nun ein Kloster der Ursulinen und ein Schulzentrum mit Gymnasium und Realschule beherbergt. Von den sieben Tertiarinnen blieb nur eine. Ursula reformierte das Kloster mit ihrer mystischen Begabung im Sinne von Heinrich Seuse; besonderen Wert legte sie dabei auf Gottesdienst und Chorgebet.

Elisabeth war Prämonstratenserin in Füssenich bei Zülpich. Ihr Lehrvater war Hermann Joseph von Steinfeld, der ihr Gebet anleitete. Ihr wurden mystische Erfahrungen zuteil.


Bauernregeln für den 20. Januar:


  • An Fabian und Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an.
  • „Sturm und Frost an Sebastian, ist den Saaten wohlgetan.
  • „Fabian im Nebelhut, tut den Bäumen gar nicht gut.
 
Wissenswertes:

 

In der Woche vom 20. bis 25. Januar widmen sich die Popwelle MDR JUMP, die Fernsehsendungen „Hauptsache gesund“ und „MDR um 4“ sowie MDR.DE dem Thema „Organspende“.

Die Zahl der Menschen, die auf ein Spenderorgan warten, steigt stetig, doch die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung geht mehr und mehr zurück. Daher informiert der MDR in verschiedenen Sendungen über dieses Thema.

Ab 20. Januar sind im Mittagsmagazin bei MDR JUMP wissenswerte Fakten rund um das Thema Organspende zu hören. Darüber hinaus wird erklärt, wie die Organspende in anderen Ländern geregelt ist und was sich nach den Skandalen in Deutschland geändert hat.

Am Donnerstagvormittag, 23. Januar, spricht Moderatorin Bernadette Hirschfelder mit dem ehemaligen Gewichtheber Matthias Steiner, der Pate für die aktuelle Organspenden-Kampagne des Bundesgesundheitsministeriums ist. Im Mittagsmagazin kommt der Bioethiker Dr. Arne Manzeschke zu Wort und bei „MDR JUMP am Nachmittag“ erzählt Renate Greinert von ihren persönlichen Erfahrungen. Sie hatte einer Organentnahme bei ihrem Sohn zugestimmt, bereut aber heute ihre Entscheidung. Ab 21 Uhr können die Hörerinnen und Hörer in der „MDR JUMP Community Show“ darüber hinaus Organempfängerin Christin Baier befragen und ihre Meinung zum Thema loswerden.

Am selben Tag ergänzen Beiträge im MDR FERNSEHEN das Programm von MDR JUMP. So werden bei „MDR um 4“ Argumente für und gegen eine Spende diskutiert. Ab 21 Uhr zeigt das MDR-Gesundheitsmagazin „Hauptsache gesund“, wie schnell man selbst auf ein Spenderorgan angewiesen sein könnte. Als Experten sind Dr. Ingrid Dänschel, Allgemeinärztin und Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands Sachsen, und Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Mohr, Klinikdirektor des Herzzentrums Leipzig, live zu Gast im Studio.

Darüber hinaus können Hintergrundinformationen zum Thema in einem „Ratgeber spezial“ unter www.mdr.de/ratgeber nachgelesen werden. In den Chats und Diskussionsforen kommen Experten und MDR-Publikum gleichermaßen zu Wort. Am Dienstagabend können die User mit Schauspielerin Elisabeth Lanz (Tierärztin Dr. Mertens), der Botschafterin für die aktuelle Organspende-Kampagne des Bundesgesundheitsministeriums, chatten. Am Donnerstagabend gibt es ab 21 Uhr begleitend zur „JUMP Community Show“ im Radio und „Hauptsache gesund“ im MDR FERNSEHEN einen Expertenchat. Dann beantworten Dr. Ingrid Dänschel, Allgemeinärztin und Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands Sachsen, Dr. Sven Lehmann, Oberarzt im Herzzentrum Leipzig, und Dr. Jochen Hahn, Arzt am Herzzentrum Leipzig, die Fragen der Chatteilnehmer.


  
Weltgeschehen von heute, dem 20. Januar 2014:

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