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Freitag, 10. Januar 2014

10. Januar 2014: Was bedeutet „halbschattig“ ? Und was soll heute im Garten (Keller) getan werden ?

Zum Thema Eingelegtes Gemüse: Kartoffeln oder Zwiebeln im Keller oder Möhren und Kohl in einer Vorratsgrube sollte man regelmäßig auf Fäulnisgerüche prüfen. Man sollte beim Betreten des Raumes oder beim Öffnen der Grube bewusst auf den Geruch der Fäulnis achten.
Eine (einzelne) schlechte Zwiebel, Karotte oder Kartoffel o.ä. kündigt sich in der Nasenhöhle als miefigen Geruch an. In einem solchen Fall sollte man solange nach dem "faulen Ei" suchen, bis man dem einzelnen "Koch" (viele Köche verderben den Brei) auf die Spur gekommen ist. Dieser gehört natürlich in den Komposthaufen (nicht der Koch, sondern das faule Ei).
Am besten schaut man zusätzlich, ob nicht etwa Ratten, Mäuse oder Marder den Weg in die Vorratskammer gefunden haben. Bissstellen am Gartengut und die kleinen Hinterlassenschaften der Tiere sprechen für sich. Da hilft nur noch die manuelle Falle (in allen Grössen, für jedes "Ungetier").
Im Kellergelage, wimmelt so manche Plage
Kübel- und Balkonpflanzen im Winterquartier und die Zimmerpflanzen in der Wohnung sollte man in regelmäßigen Abständen nach Schädlingen absuchen. Man sollte dabei auf den Blattunterseiten akribisch nachschauen. In diesem Post gibt es einzelne Gründe. Befallene Pflanzen behandelt man am besten mit schonenden Heilmitteln (wie beispielsweise Mittel auf Basis von Kaliseife). Bei Befall, am besten jede Woche !

Erst besinnen, dann beginnen

Namensbegebenheiten für den 10. Januar:


Gregor war der Sohn einer angesehenen und frommen Familie: sein Vater war Basilius der Ältere, seine Mutter war Emmelia, er war der zweitjüngste Bruder von Basilius dem Großen, der ihn hervorragend philosophisch und theologisch ausbildete. Er wurde zunächst Lektor, dann Redner, heiratete zunächst, trat aber nach dem Tod seiner Frau Eusebia in ein von Basilius gegründetes Kloster ein. 371 weihte ihn Basilius zum Bischof von Nyssa - den heutigen Hügeln nahe Harmandalı bei Kırşehir *. Wegen Veruntreuung von Geldern seiner Diözese und Kontakten zu dem Anhänger des Monarchianismus und Bestreiter der Lehre von der Dreieinigkeit, Marcellus von Ancyra - dem heutigen Ankara - gab es Konflikte mit Basilius. Im Zuge der Vorherrschaft der Anhänger des Arianismus wurde Gregor 374 abgesetzt und lebte bis 378 in einem Versteck. Nach Basilus' Tod wurde er der führende Theologe zur Verteidigung der Beschlüsse des 1. Konzils von Nicäa, so 379 auf der Synode in Antiochia - dem heutigen Antakya.

Paulus stammte aus einer sehr begüterten oberägyptischen Familie. In der Verfolgung unter Kaiser Decius wurde er von seinem Schwager, der sich sein Vermögen aneignen wollte, denunziert und zog sich in die Einsamkeit der Wüste bei Theben - heute Ruinen bei Al Uqsur - zurück. Er lebte dann angeblich 90 Jahre lang als Einsiedler in einer Felsenhöhle. Antonius, der erfahren hatte, dass es einen noch konsequenteren Einsiedler gibt als er selbst zu sein glaubte, besuchte Paulus kurz vor dessen Tod. Dabei begegnete er einem "Hippokentauren" - einem Mischwesen aus Pferd und Mensch-, einem früchtetragenden "Satyr" - einem Dämon aus dem Gefolge des Dionysos, des Gottes der Freude, der Fruchtbarkeit und der Ekstase - und zuletzt einem Wolf, die ihm den Weg wiesen. Paulus aber hatte seine Zelle verschlossen und ließ sich erst nach langen, beschwörenden Bitten bewegen, sie zu öffnen. Nun fielen sich die Greise freundschaftlich in die Arme, verharrten im Gespräch, und der Rabe, der Paulus täglich ein Brot gebracht hatte, erschien mit zwei Broten. Noch auf der Heimkehr schaute Antonius den Tod des Paulus, kehrte zurück und fand den 113-jährigen entschlafen. Während er überlegte, wie er ihn bestatten sollte, kamen zwei Löwen, scharrten die Grube, und Antonius legte den Toten hinein. Den ihm als Vermächtnis zugedachten aus Palmstroh geflochtenen Rock des Paulus nahm er als Reliquie mit.

 Bauernregeln für den 10. Januar:

  • An Sankt Pauli Sonnenschein bringt viel Korn und guten Wein“ (Lostag)
  • An Amalie Sonnenschein, bringt viel Korn und Weizen ein.
  • An Pauli klar - ein gutes Jahr.

Wissenswertes:

  • Halbschattig will bedeuten: Eine Pflanze sollte nicht mehr als 3,5 Stunden in der Prallen Sonne stehen! Dies ist meine persönliche Erfahrung, da existieren keine genauen Definitionen zu den Abstufungen wo Schatten endet und Halbschatten beginnt. Falls es doch wissenschaftlich definiert sein sollte, wäre ich froh darüber informiert zu werden. Danke im voraus. :)
  
Weltgeschehen von heute, dem 10. Januar 2014:

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