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Montag, 20. Januar 2014

19. Januar 2014: Heute ist der Zweite Sonntag nach Epiphanias

Blattbegonien gibt es in vielen Variationen und verschiedenen Farben. Eine gewisse Anziehungskraft besitzen die Schneckenbegonien mit spiralförmig gedrehten Blättern, eben wie eine "Schnecke", die auch „Escargot" genannt wird (Französisch für Schnecke).
Die Begonien stammen ursprünglich aus den Tropen und sind heshalb in unseren Breitengraden Zimmerpflanzen. In der Stube sollte deshalb keine hohen Lufttrockenheit herrschen. Das beste ist sie nicht über einer Heizung (Fensterbrett innen) zu stellen.
Um Gottes willen keinen Platz an der Sonne.
Die Begonie verträgt so etws nicht !
Ein Südfenster steht damit außer Frage. Nord- und Ostfenster dagegen sehr. Lockere und humusdichte Erde, lieben diese Pflanzen am meisten. Eine Vernässung, sollte sogut wie vermieden werden.
Schneckenbegonie
Die Vermehrung einer Begonie ist eine leichte Angelegenheit. Hierzu ein ausgewachsenes Blatt aus der Mitte der Pflanze entnehmem und mit einem scharfen Schnittwerkzeug einige Balttader an der Unterseite anritzen. Vorteilig an den Verzweigungen. Danach legt man das angeschnittene Blatt auf die feuchte Blumenerde und drückt es leicht darin ein. Anschließend sollte man das Blatt mit feuchter Erde (kleine Steinchen tuen es auch) beschweren. Anhand gleichmäßiger Lufttemperatur und -feuchtigkeit dauert es nicht lange bis an den angeritzten Adern Wurzeln sprießen.

Die Blumen-Oase am Fensterbrett, macht das Wohlgefühl Komplett

Namensbegebenheiten für den 19. Januar (bzw. Namenstage):


Marius und Martha waren der Überlieferung zufolge die Eltern von Abachum und Audifax, die nach Rom kamen, um die Gräber der Apostel und Märtyrer zu verehren. Marius war Arzt, ebenso wie die beiden Söhne; alle vier kümmerten sich in Rom um Arme und besuchten Christen in den Gefängnissen, um sie zu trösten. Durch ihre Aktivitäten wurden die Christenverfolger auf sie aufmerksam. In der Verfolgung unter Kaiser Claudius Gothicus wurden sie gefangen genommen und enthauptet. Marius, Martha, Abachum und Audifax wurden am 13. Meilenstein der Via Cornelia - also wohl nahe des heutigen Torrimpietra - bestattet; dort wurde im 7. Jahrhundert eine ihnen geweihte Kirche errichtet, von der ein Blockaltar aus dem 6. Jahrhundert erhalten ist. Ihre Leidensgeschichte stammt aus dem 6. Jahrhundert. Sie werden im Martyrologium des Hieronymus und im Sacramentarium des Gelasius, ebenso bei Beda „Venerabilis” und Ado von Vienne aufgeführt. Eine ihnen geweihte Kirche erwähnte auch Papst Leo IV. 854. Auch heute ist die 1779 geweihte Kirche in Torrimpietra ihnen gewidmet. Ihre Reliquien wurden weit verbreitet, sie liegen u.a in Seligenstadt, Prüm, Gembloux und in Cremona, wo Abachum, Audifax und Marius als die "drei Ärzte" verehrt werden. Marius' Reliquien werden in Prüm in der Eifel und in Seligenstadt am Main aufbewahrt.
Sara war die Halbschwester und Frau des Abraham (1. Mosebuch 20, 12). Mit ihm zog sie von Ur nach Kanaan und weiter nach Ägypten. Obwohl sie 65 Jahre alt war, war sie so schön, dass Abraham sie aus Furcht vor der Begehrlichkeit des Pharao als seine Schwester ausgab um zu verhindern, dass der Sara begehre und er selbst deshalb vom Pharao aus dem Weg geräumt werde (1. Mose 12, 10 - 20). Nachdem die Verheißung eines Sohnes sich für das Ehepaar noch immer nicht erfüllt hatte, riet Sara ihrem Mann zur Zeugung eines Nachkommen mit der Magd Hagar, was erfolgreich geschah, aber dann doch Saras Eifersucht hervorrief, weshalb Hagar mit dem jungen Ismael vertrieben wurde (1. Mosebuch 16; 21, 9 - 21).


Bauernregeln für den 19. Januar:


  • Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte so gut sacken.
  • „Wenn Schnee unter Bergstiefel knirsch, bringt es Glück dem grössten Hirsch.

Wissenswertes:

 

Am morgigen Montag (20.1.2014) um 11.00 Uhr MEZ ist es soweit - dann wird die Weltraumsonde Rosetta aus ihrem 31-monatigen Tiefschlaf geholt. Ein Signal von der Erde und von der internen Uhr soll die Systeme wieder in Gang "setzen".

Rosetta ist mit dem Landemodul Philae dann nur noch neun Millionen Kilometer von ihrem Zielkometen Tschurjumow-Gerassimenko entfernt, aber rund 800 Millionen Kilometer weit weg von der Erde.

Über die ungewöhnliche und völlig neuartige europäische Mission spricht Thomas Prinzler mit dem Kometenforscher Ekkehard Kührt vom DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin-Adlershof.


  
Weltgeschehen von heute, dem 19. Januar 2014:


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