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| „Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.“ (Mark Twain) |
Namensbegebenheiten für den 25. Januar (Namenstage):
Wadgassen bei Saarbrücken war der Ort eines fränkischen Königshofs. Dieser wurde 1080 von Kaiser Heinrich IV. an Sigbert I., Graf des unteren Saargaues, verschenkt. Dessen Sohn, Graf Friedrich von Saarbrücken, bestimmte zusammen mit seiner Frau Gisela in seinem Testament den Hof zur Gründung eines Augustiner-Chorherren-Stiftes; er satrb 1134. Der 1132 aus der Diözese Toul gekommene neue Erzbischof Albero von Trier (von Montreuil) gründete dort im Jahr 1135 ein Prämonstratenserkloster, dessen erster Abt der aus Prémontré berufene Chorherr Wolfram wurde.
Bauernregeln für den 25. Januar:
- „St. Paulus kalt mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein.“ (Oder furchtbar ?)
- „Wenn die Sonne am Paulustag lacht, wird auch ein gutes Jahr gebracht.“
- „Ist an Pauli Bekehr das Wetter schön, werden wir ein warmes Frühstück seh'n.“
Wissenswertes:
Darf man mit Olivenöl anbraten?
Auf jeden Fall. Ihr Olivenöl - sofern Sie gutes verwenden - kann für alles eingesetzt werden - auch zum Anbraten. Man kann mit Olivenöl sogar frittieren - meistens passiert das bei etwa 170° C.
Ein sehr gutes Olivenöl kann man beim Anbraten sogar bis 220° C erhitzen. Andere sehr gute Olivenöle haben ihren Rauchpunkt bei 195° C, wieder andere bei 180° C. Nur rauchen darf das Öl nie, wirklich nie. Wenn das passiert, verwenden Sie bitte eine neue Pfanne und vor allen Dingen einen neuen Gutsch Olivenöl.
Damit der Rauchpunkt garantiert nicht erreicht wird, empfehlen wir, dass Sie zuerst die Pfanne erhitzen, dann das Olivenöl und anschliessend gleich das Bratgut hinzugeben.
Haben Sie ein ganz frisches naturtrübes Olivenöl, verwenden Sie dieses bitte nicht zum Anbraten und / oder zum Erhitzen. Dieses Olivenöl ist ungefiltert und enthält noch Bestandteile des Fruchtfleisches der Olive und somit auch Fruchtzucker, endogene Olivenenzyme und andere biochemisch aktive Stoffe. Wenn das Olivenöl erhitzt wird, schädigt man diese Stoffe. Da es sich - wie erwähnt - im Idealfall um ein ganz frisches natürtrübes Olivenöl handelt, ist es sehr stark im Geschmack. Diesen würde man durch das Anbraten verringern oder gar verlieren.
Generell kann man folgendes sagen:
Je hochwertiger das Olivenöl, das Sie verwenden, umso mehr kommt das Ihren Speisen und Ihnen zugute. Olivenöl ist dank seines hohen Rauchpunktes anderen pflanzlichen Ölen und tierischen Fettern deutlich überlegen. Olivenöl ist überdies (dank seines hohen Anteils an stabilen, einfach ungesättigten Fettsäuren) widerstandsfähiger als fast alle anderen Öle gegen Abbauprozesse, die bei hohen Temperaturen zu toxischen Verbindungen führen können.
Einziges Problem dabei: Die Antioxidantien im Olivenöl werden schon bei relativ niedrigen Temperaturen (> 30° C) stufenweise zerstört. Genau diese Antioxidantien verhindern aber, dass beim Anbraten mit hohen Temperaturen das Öl kaputt geht - sie schützen das Öl. Das Öl ist zwar auch nachher, nach dem stufenweisen Abbau der Antioxidantien durch die Hitze, immer noch gut, verliert aber seinen Reiz etwas. Und vor allem die so gesunden Bestandteile wie Polyphenole und Tocopherole - eben diese wünschenswerten Antioxidantien, die freie Radikale abfangen, gehen mit zunehmender Hitze verloren. Ausserdem verliert das scharfe Olivenöl mit dem Abbau dieser Polyphenole an Pikantheit.
Beachten Sie auch das: Öle mit hohem Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (wie Sonnenblumenöl oder Nussöle) sind zum Braten ungeeignet, da sie ab etwa 130° C die gesundheitsschädlichen Trans-Fettsäuren bilden.
Weltgeschehen von heute, dem 25. Januar 2014:


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