Beliebte Posts

Sonntag, 12. Januar 2014

12. Januar 2014: Die Azalee - Erster Sonntag nach Epiphanias

Azaleen gehören zu einer der beliebtesten Zimmerpflanzen. Die zierlichen Sträucher gehören zur Gattung der Rhododendren. Beide Pflanzenarten stammen aus den Gebirgswäldern Ostasiens. Sie wachsen dort in einem humusreichen und saurem Boden. Das dortige harmonische und kühlfeuchte Klima ist ganzjährig ausgeglichen.
Azaleen
Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass Azaleen sich selbst in (leider zu oft und leider zu hoch) geheizten Innenräumen oft genug Schwierigkeiten bereiten. Wir selbst haben in diesen Fällen Schuld. Was eine Grundvoraussetzung für die Pflanze ist, ist ein heller und kühles Plätzchen (oder Platz). Im Winter sollte die Temperatur nicht über 18 °C klettern, ansonsten sind sie schneller verblüht als man sich wünscht. In einem (wie erwähnt) kühlen Raum blühen die edlen Gehölze dagegen scheinbar wie eine kleine Ewigkeit.
Was die Azalee überhaupt nicht verträgt, ist Kalk. So sollte man sie in saure Moorbeeterde, die auch oft als "Azaleenerde" bezeichnet wird, einpflanzen. Diese gibt es im Fachgeschäft oder beim Gärtner nebenan zu kaufen. Gesammeltes Regenwasser (z.B. einer Tonne), ist kalkarm und bei diesen Pflanzen gern angenommen.
Moorbeeterde (ohne Moorleiche)
Wenn man seine Azalee gleichmäßig feucht hält und durch tägliches Besprühen (und die dadurch entstehenden hohen Luftfeuchtigkeit) sorgt dafür, dass Blätter und Knospen durch Trockenheit abfallen. Gleichmäßiges feuchthalten ist hier das a und o. Vernässung (sprich Staunässe) lässt einer Azalee eine gewisse Langlebigkeit abhanden kommen.
Düngezeit ist von Mai bis Juli. Da die Wurzeln Salze nur schwer "verdauen", sollte man den Dünger gut mit Wasser zur Verdümgung bringen. Azaleen sollte man gerne im Sommer ins Freie stellen. Am besten an einem Platz an dem die Sonnenergie höchstens anderthalb bis zwei Stunden am Tag ihre Kraft entfaltet. Während der Herbstzeit heisst es die Blume trockener halten (siehe Vernässung) das bedeutet ein Plus für die Förderung der Blütenbildung.

Ist der Wurzelballen der Azalee vertrocknet, sollte man ihn sich mit Wasser (kalkarm!) vollsaugen lassen. Maximal eine Stunde.


Namensbegebenheiten für den 12. Januar:


Hilda wurde 1270 Äbtissin im Benediktinnerinnenkloster am Nonnberg in Salzburg. Ihre Amtszeit war geprägt von Katastrophen, Kriegen und Streitigkeiten. Ein großer Brand verwüstete Salzburg, Dürre und Hungersnot suchten das Land heim, die Kämpfe Rudolfs von Habsburg gegen Ottokar von Böhmen nahmen auch Salzburg hart mit, da der Erzbischof Friedrich II. treu auf der Seite von König Rudolf von Habsburg stand. Der Nonnberg und andere Klöster wurden 1274 zu Gunsten des 7. Kreuzzugs hoch besteuert. Hilda wurde vom Salzburger Domkapitel wegen eines Güterstreites angeklagt, wandte sich nach Rom und erhielt von Papst Gregor X. Unterstützung.

Ernestus war einer der Märtyrersoldaten, die in der Katakombe von Marcellinus und Petrus bestattet worden sein sollen. Nach Auflassung dieser Grabstätte gelangten die Gebeine 1694 zum Fürstbischof von Salzburg, Johann Ernst Graf von Thun, der die Reliquien seines Namenspatrons am 6. Juni 1700 feierlich in der von ihm erbauten Dreifaltigkeitskirche niederlegen ließ.

Über Erna ist bis heute nichts bekannt. Ausser der Dreifaltigkeit.

Die Legende beschreibt Tatjana als Tochter eines römischen Konsuls, die sich zum christlichen Glauben bekannte. Deshalb wurde sie der Überlieferung nach vor Kaiser Septimius Severus geführt; mit ihm zusammen betrat sie einen heidnischen Tempel und brachte durch ihr Gebet die dort aufgestellten Götzenbilder zum Einsturz, woraufhin sie furchtbare Torturen erleiden musste: man schlug sie ins Gesicht, riss mit Haken ihre Augen aus, band sie an einen Pfahl und schnitt ihr die Haut vom Kopf ab. Dann wurde sie ins Feuer und unter wilde Tieren geworfen, was ihr aber nichts anhaben konnte. Schließlich erlitt sie den Tod durch Enthauptung.

 Bauernregeln für den 12. Januar:

  • Januar warm, Gott erbarm!
  • So viele Tropfen im Januar, so viel Schnee im Mai.
  • Wächst das Gras im Januar, ist’s im Sommer in Gefahr.

Wissenswertes:

Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um zu tun, wozu es im Winter zu kalt ist. (Mark Twain)
 
  
Weltgeschehen von heute, dem 12. Januar 2014:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen